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Checkliste für ein erfolgreiches Schleiferlebnis

 

1. Etwas Geduld und Übung

Der größte Schritt ist vermutlich das mysteriöse Thema schleifen tatsächlich anzugehen und sich einen Schleifstein zu besorgen. Man muss dazu kein japanischer Messerschmied sein, auch Sie schaffen das. Es ist viel einfacher als gedacht. Gut Ding braucht trotzdem ein wenig Weile! Es ist ein außerdem ein, sich lohnender Schritt das Schleifen seines Lieblingsmessers selbst in die Hand zu nehmen. auch wenn man anfangs ein wenig Zeit braucht, um ein Gefühl dafür bekommen muss. So spart man Zeit und Geld und obendrein hat man stets ein scharfes Messer zur Hand und ist nicht von anderen Menschen abhängig. 

 

2. Arbeitsfläche

Für die Arbeitsfläche brauchen Sie logischerweise einen Schleifstein mit einem rutschfesten Schleifsteinsockel. Am besten unterlegen sie den Sockel mit einer feuchten Zeitung, Küchenrolle oder einer rutschfesten Unterlage dann verrutscht auch sicher nichts und der Schleifschlamm tropft nicht auf den Tisch. Ebenso wichtig ist ein Tuch oder eine Küchenrolle mit dem/der Sie den Schleifschlamm von der Klinge abwischen, um zu sehen, ob sich schon ein Grat auf der Schneide gebildet hat (dazu später mehr) alternativ können Sie auch ein Behältnis mit Wasser auf den Tisch stellen, in dem Sie die Klinge vom Schleifschlamm befreien.

 

3. Schleiflehre

Vor allem für blutige Anfänger hat sich die 503 Minosharp Clip On Schleifhilfe bewährt. Diese klemmen Sie einfach auf den Messerrücken das gewährleistet einen stabilen Winkel. Das ist wirklich praktisch, wenn man erst ein Gefühl fürs Schleifen bekommen möchte und schützt Ihre Klinge vor Kratzern. Die Besonderheit von dieser Schleifhilfe ist, dass die Innenseite mit Kunststoff ausgekleidet ist und so die Klinge schont.

 

4. Schleifstein(e)

Im Idealfall empfehlen wir Ihnen drei japanische Schleifsteine und zwar mit den Körnungen JIS240, JIS1000 und JIS6000.

"HALT!"

Sie fragen sich vermutlich: „Warum brauche ich drei Steine, die spinnen doch?!“

Natürlich brauchen Sie nicht unbedingt drei Steine. Das hängt ganz von Ihren Ansprüchen ab!

Wenn Sie Ihrem Messer von Grund auf eine neue Schneide verpassen möchten, sollten Sie eine Körnung um die JIS240 verwenden, damit auch etwas weitergeht und es nicht zu einer Meditationsübung ausartet, obwohl das auch schön sein kann ;). Ist diese Hürde genommen, arbeitet man sich zu feineren Körnungen hoch. Es hat sich bewährt die Klinge nach dem Grundschliff mit einem Stein mit einer JIS1000er Körnung zu entgraten. Möchten Sie Ihre Messer nur Abziehen reicht auch nur ein Stein mit einer Körnung von JIS1000. Wollen Sie eine extrafeine Schneide haben, sollten Sie Steine mit einer Körnung von JIS6000 oder höher ins Auge fassen. Diese Steine „schließen“ die Schneide und machen diese feiner.

Minosharp Schleifstein 240er Körnung

Minosharp Schleifstein 1000er Körnung

Minosharp Schleifstein 6000er Körnung

5. →GeheimtippNesmuk Lederstreichriemen

Um Ihrem Messer die berühmt berüchtigte rasiermesserscharfe Schneide zu verpassen benötigen Sie einen Lederriemen. Vorteil dieses vierseitigen Lederriemens ist, dass, wenn Sie ein scharfes Messer besitzen, dieses mit dem Lederriemen sehr lange ganz einfach scharfhalten können. Und es ist so einfach wie eine Scheibe Brot mit Butter zu beschmieren! Siehe auch unseren Blog "Messerschleifen abziehen leicht gemacht...." https://shop.klingen-boutique.at/blogs/messer-abziehen-leicht-gemacht-mit-dem-lederstreichriemen-von-nesmuk-1/messer-abziehen-leicht-gemacht-mit-dem-lederstreichriemen-von-nesmuk"

 

6. Zeitungspapier

Zu guter letzt benötigen Sie Zeitungspapier, um zu testen, ob ihr Messer wieder schneidet.

 

Wir hoffen euch hat unser Beitrag gefallen. Bei Fragen sind wir gerne für euch da.